Chronologie

Hier finden sie aktuelle News und eine Übersicht zu Ereignissen und Events.

Ankündigungen

demnächst, Q1/2020: 12. Dialogforum und Facharbeitskreise Verkehr & Umwelt

demnächst, Q1/2020: Öffentlichkeitsveranstaltung B31neu Vorzugsvariante B1 des RP 


  • Timeline & Ereignisse
  • 21.12.2019

    Vorentscheidung gefallen / Vorzugsvariante bekannt

    Am 19.12.2019 hat das RP dem Verkehrsministerium Stuttgart die Vorzugsvariante zur B31neu bekannt gegeben. Details finden sie in der Presseerklärung sowie hier auf dem Webseiten.

    Das Pressecho dazu finden sie wie gewohnt in der Rubrik: Presseberichte.

     

     

    26. / 27.12.2019

    11. Dialogforum und Facharbeitskreise

    Die Gutachter und das RP präsentierten zu beiden Terminen eine Übersicht, welche Dokumentation zur Variantenfindung zusammengestellt und dem BMVI eingereicht werde wird.

    Darüber hinaus wurden viele Fragen aus der Raumschaft zum Bauvorhaben diskutiert und beantwortet.

    Die Fragen und Antworten können in der Datei: 2019-12-20_B31_Fragen_Antworten.pdf nochmal nachgelesen werden.

     

     

    22./23.10.2019

    Informationsveranstaltung "Blick in die Werkstatt" des Regierungspräsidiums

    Das Regierungspräsidium Tübingen hat 2 Öffentlichkeitsveranstaltungen in Immenstaad durchgeführt.

    Details dazu wurden in der Presse berichtet. Eine Einschätzung des teamB31 finden Sie im News Blog

    Themen:

    • Einblick in die "Planungs"-Werkstatt
    • weitere Ergebnisse des Lärm- und Schadstoffgutachtens
    • weitere technische Detailvergleiche der Varianten

    Informationen des RP / Fachplaner:

     

     

    10.09.2019

    Südkurier besucht Stetten

    Der Südkurier hat auf Einladung Stetten besucht, mit dem Ziel, über unsere Gemeinde mit der hohen verkehrlichen Belastung zu berichten. Ein Zeitungsbericht ist bisher noch nicht erschienen.

     

    19.08.2019

    Schwäbische Zeitung besucht Stetten

    Die Schwäbische Zeitung hat auf Einladung Stetten besucht und über unsere Gemeinde mit der hohen verkehrlichen Belastung berichtet. An dieser Stelle ein Dank für die Bereitschaft, über Stetten zu berichten. Der Zeitungsbericht ist am 23.08.2019 online und gedruckt erschienen.

    Themen waren:

    • die hohe Verkehrsbelastung
    • die weite Lärmbelastung
    • die Nähe der B31 zur Wohnbebauung
    • Verlust von Stettener Naherholungsraum für jede Trassenvariante

     

    03.07.2019

    Facharbeitskreise Verkehr & Umwelt

    siehe 10. Dialogforum

     

    02.07.2019

    10. Dialogforum

    Inhalt dieses Dialogforums waren

    • ein Update der Prognose-Planfälle 2035
    • die Einführung in die Grundlagen zum Lärmschutz und zu verkehrsbedingten Schadstoffemissionen

    Dieses Dialogforum brachte keine neuen Ergebnisse. Es ging eher um Grundlagen zum Verständnis der laufenden Lärm- und Schadstoffgutachten.

    Von den Vertretern der AG Ausbau B31 wurden Beschwerden hinsichtlich der geplanten und genehmigten Protestkundgebung und Demonstration in Hagnau geäußert. Allerdings sind die dem B31Neu Bündnis pro 7.5 plus gegenüber gemachten Vorwürfe haltlos.

    Die Vertreter der AG Ausbau B31 proklamieren für sich stets den ergebnisoffenen Dialog ohne selbst über ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Der ergebnisoffene Dialog hatte bisher zum Resultat, dass der Ausbauquerschnitt RQ28 notwendig und nach den Vorschriften anzuwenden ist. Genauso verblieb die seeferne Variante nördlich des Weingartenwaldes in der tieferen Untersuchung. Diese fachgutachterlichen neutralen Ergebnisse wurden seit Bekanntgabe von der AG Ausbau B31 torpediert und in Frage gestellt. Daher darf man durchaus nach der Ernsthaftigkeit eines ergebnisoffenen Dialogs dort nachfragen.

     

    02.04.2019

    Facharbeitskreise Verkehr & Umwelt

    Inhalte siehe 9. Dialogforum

     

    01.04.2019

    9. Dialogforum

    Zum Termin wurden die Prognose-Planfälle 2035 präsentiert. Diese berücksichtigen den Verkehr und die Verkehrsströme in 2035. Trotz Berücksichtigung einer Verkehrsreduktion durch Ansatz einer Transformation im Verkehr nach der Studie „Mobiles Baden-Württemberg; Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität" (initiiert durch: BUND e.V.) ist mit einer weiteren Zunahme des Verkehrs mit deutlicher Zunahme des Schwerverkehranteils zu rechnen. Die Verkehrszahlen erfordern nach der Richtlinie RAA einen Querschnitt der B31 nach RQ28 (2-bahnig, 4-spurig). Dabei muss angemerkt werden, dass die Ansätze aus der Studie durchaus fragwürdig sind und ein gesellschaftliches Umdenken und eine klare politische Agenda erfordern. Ob das in den kommenden 1-2 Jahren bis zur ausgeplanten Variante stattgefunden hat, bleibt zu bezweifeln. Daher wird die tatsächliche Verkehrslast vermutlich größer sein, als in den Prognose-Planfällen nun ermittelt wurde.

    Alle Trassenvarianten erfüllen die Anforderungen zur Verkehrsaufnahme und entwickeln die angestrebte Verkehrsbündelung. Daraus lässt sich folglich keine Aussage des endgültigen Trassenverlaufs ableiten.

    Die Planer präsentierten ebenfalls eine neue Variante aus Elementen der A-Variante (südlich Stettens) und der B-Variante um Hagnau herum. Diese A/B Kombi-Variante ist zwar nicht überraschend, da aus der UVS diese Linienführung durchaus möglich erschien, allerdings widerstrebt auch diese Variante in jeder Hinsicht allen Argumenten, die wir als sinnvolle Begründung für eine seeferne Variante (C1.1) betrachten.

     

    02.2019

    Infoveranstaltungen 1 und 2 des Regierungspräsidiums Tübingen

    Im Februar führte das Regierungspräsidium eine groß angelegte öffentliche Informationskampagne zum Stand des Vorplanungsverfahrens zur B31neu durch.

    Zum ursprünglichen Termin war das Interesse so groß, dass die Stadthalle in Markdorf nicht alle Besucher aufnehmen konnte. Auch der dann eingeschobene zweite Termin war sehr gut besucht.

     

    27.11.2018

    B31 Vorstellung der Vorauswahl für mögliche Trassenverläufe

    Am Dienstag den 27.11.2018 fand das letzte Treffen der Facharbeitskreise Verkehr und Umwelt sowie das B31 Dialogforum in diesem Jahr statt. Die Planungsaktivitäten zur B31 Weiterentwicklung zwischen Immenstaad und Meersburg befinden sich im Zeitplan. Damit verdichten sich nun aus der Summe der möglichen 21 Trassenvarianten die weiter zu untersuchenden 5 Hauptvarianten. Die alten Bezeichnungen der aus der Vergangenheit bekannten Trassen wurde aufgegeben.

    Diese Varianten lassen sich in 3 Korridore einteilen:

    Korridor Süd: Variante A = Ausbau der bestehenden B31

     

    Korridor Mitte: Variante B = südlich der Weingartenwalds

     

    Korridor Nord: Variante C = nördlich des Weingartenwalds

     

    Varianten B und C enthalten Elemente der vergangenen Trassen 7.5 und 9.3 sowie weitere Modifikationen. Die Querung der Wälder in der Region sowie einige Freilandbereiche im Norden Stettens und Immenstaads stellen hohe Hemmnisse für das Bauvorhaben dar.

    Aus der Raumanalyse leiten sich bereits heute ganz massive Hemmnisse aufgrund natur- und artenschutzrechtlicher Bestimmungen nördlich der Gemeinde Immenstaad für eine Trassenführung nördlich der Business Base unterhalb der Lippbachsenke ab. Diese Hemmnisse sind so stark, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Trassenführung in diesem Bereich nicht rechtsfest sein wird.

    Auch für Stetten ist aus ähnlichen Gründen eine nördliche Umfahrung der Gemeinde zunächst noch fragwürdig. Die Hemmnisse hier haben auch artenschutzrechtliche Gründe, welche während der faunistischen Auswertung identifiziert wurden sind. Ein möglicher Trassenverlauf ist aber noch nicht völlig ausgeschlossen.

    Die alternative Trassenführung folgt der bestehenden B31 im Süden Stettens. Jedoch wird für die Südumfahrung in jedem Fall eine Absenkung der Trasse erfolgen müssen um die gültige Gesetzgebung hinsichtlich von Lärm- und Schadstoffemmissionswerten einhalten zu können. Dabei wird durch das Absenken der Trasse ein Tunnelcharakter geschaffen. Für den Bereich zwischen Sabaknoten und etwa dem Obsthof T. Preysing / Haarlachen wird die Planung einen Aushub vorsehen mit anschließender Überdeckelung und Begrünung. Es erfolgt eine Unterquerung der jetzigen B31 mit nahtlosem Übergang in einen bergmännisch ausgeführtem Tunnel (Bohrung). Die endgültige Lage der Tunnelportale ist zum jetzigen Planungsstand nicht definierbar. Man dürfte aber davon ausgehen, dass ein Tunnelportal im Bereich des Vereinsheims "Bodenseeheim Christlicher Wissenschaftler e.V." liegen wird und das zweite Tunnelportal hinter dem Hüllo.

    Der Interessierte muss jedoch Bedenken, dass sowohl Art, Typ als auch Lage der notwendigen Lärmschutzmaßnahmen noch Gegenstand der weiteren Untersuchungen sind.

    Die Definition der Ausbauqualität wird auf Grundlage der vorgestellten Verkehrsprognosen ermittelt. Dazu sind noch Betrachtungen hinsichtlich der Bündelungsfunktion notwendig. Mit Ergebnissen wird in Q1/2019 gerechnet.

    Die ersten Vergleichsrechnungen hinsichtlich Flächenverbrauch und Kosten könne erst nach Vorliegen Lärm- und Luftschadstoffgutachten abgeschlossen werden. Hier wird sich die Raumschaft noch bis Q2/2019 gedulden müssen.

    Die abschließende Variantenempfehlung für das Planfeststellungsverfahren wird für Q4/2019 – Q1/2020 erwartet.

    Informationen dazu werden auch über das B31 Dialogforum zur Verfügung gestellt. Eine ausführliche Informationsveranstaltung wird am 12.02.2019 ab 19:00 in Markdorf stattfinden.

     

    31.10.2018

    B31 Scoping Bericht durch RP Tübingen veröffentlicht.

    Das RP Tübingen hat den Scoping-Bericht zum Bauvorhaben veröffentlicht. Eine umfangreiche Akte steht zum download bereit.
    Bei nächster Gelegenheit finden sie hier die Liste der Einzeldokumente.

     

    19.10.2018

    7. Tagung des Facharbeitskreises Verkehr aus dem Dialogprozess

    Facharbeitskreis Verkehr tagte  am 19.10.2018 unter Hinzunahme des Herrn Prof. Dr. Heiner Monheim (deutscher Verkehrswissenschaftler, Geograph und emeritierter Professor der Universität Trier).

    Es ging um die Fragestellungen:

     

    Leider wird in zu geringem Maße die Entwicklung der Logistikunternehmen in der Region erfasst und Konsequenzen daraus flossen bisher nicht in die Betrachtung ein.

    Auch wurden durch die hinzugezogenen Experten keine im Bauvorhaben möglichen Verbesserungen zur Verkehrsreduktion erklärt. Vielmehr wird die Verantwortung zur Verkehrsreduktion an Politik, Gemeinden und Kommunen wegdelegiert - zu Stellen, die durch das Bauvorhaben nicht beeinflussbar sind.

    Das ist die große Schwäche der Experten und damit die Schwäche im laufenden Prozess.

     

    26.07.2018

    IGV e.V. Stetten und teamB31 vereinbaren Zusammenarbeit

    Die Mitteilung findet der Interessierte auch im 30. Gemeindeblatt Seite 31/31 vom 26.07.2018.

    Die beiden Initiativen Interessengemeinschaft Verkehrsplanung B31/33 Stetten e.V. (IGV Stetten) und teamB31 Stetten werden zukünftig bei der B31-Neuplanung eng zusammenarbeiten, ihre Konzepte und Vorschläge abstimmen und in den Gremien die gemeinsamen Positionen vertreten.

    Diese Zusammenarbeit konnte in den letzten Wochen auf Vorstandsebene problemlos vereinbart werden, weil dadurch Ressourcen gebündelt und die Stellung beider Initiativen in den Arbeitskreisen gestärkt werden kann. Sie ist auch folgerichtig und schlüssig, da beide Initiativen für den Aus- /Neubau der Bundesstraße vom Westen Meersburgs bis zur Ostgrenze der Stettener Gemarkung einen Tunnel im Bereich Toren/Riedetsweiler, einen Halbknoten Richtung Überlingen und einen
    Knoten Stetten-Ost vorsehen.

    Eine leistungsfähige Verkehrsvariante beinhaltet nach Meinung der IGV Stetten und des teamB31 ergänzend eine direkte, getunnelte Anbindung der Fähre, wodurch eine erhebliche Entlastung für die Bürger und Bürgerinnen von Meersburg erreicht wird.

    Dieser Trassenvorschlag, der unter Berücksichtigung der Diskussionen und Betroffenheiten in der Raumschaft entstanden ist, gewährleistet u.a. die Entlastung der Stettener Bürgerinnen und Bürger von dem extrem hohen Verkehrsaufkommen bei weiterhin guter Anbindung der Gemeinde an die Nachbargemeinden und an eine leistungsfähige B31.

    Eine Vielzahl alternativer Vorschläge ist Mitte letzten Jahres von den Verkehrsinitiativen und Bürgern der betroffenen Gemeinden zwischen Meersburg und Immenstaad vorgelegtworden. Diese sollen in den nächsten Monaten mit Hilfe der Ergebnisse des Fachgutachtens zur Umwelt zu einer überschaubaren Zahl möglicher B31neu-Trassen verdichtet werden, die dann im Detail in 2019 untersucht und bewertet werden. Es ist geplant, 2020 eine Empfehlung für die „beste“ Trassenvariante auszusprechen, mit der es dann in die Genehmigungsplanung geht.

    Für die beiden Verkehrsinitiativen bedeutet das, dass sie sich in den nächsten Wochen
    und Monaten in den Planungsgremien engagiert und konstruktiv insbesondere für ihre gemeinsam vorgeschlagene Trasse auf Stettener Gemarkung (und darüber hinaus) einbringen werden, damit diese bei der vergleichenden Prüfung der Alternativen in 2019 mit untersucht wird.

     

    24.07.2018

    B31 Scoping Termin RP Tübingen

    Am 24.07.2018 fand im Rathaus der Gemeinde Hagnau der B31 Scoping Termin statt.

    Das Scoping ist ein Prozess in der Straßenplanung. Zum Termin stellt der Bereich Straßenplanung (RP Tübingen Referat 44) gegenüber der Rechts- und Planfeststellungsabteilung (RP Tübingen Referat 24) das Planungsvorhaben vor.

    Zum Termin wurden die Inhalte zur Umweltverträglichkeitsstudie besprochen und festgelegt. Weiterhin wurden die bisher gewonnenen Erkenntnisse aus der Raumanalyse im Detail gegenüber dem Referat 24 präsentiert. Die geladenen Behördenvertreter nutzten den Termin, um auch noch fehlende oder zu erweiternde Ergebnisse hinzuweisen. Das B31 Scoping wurde als erfolgreich abgeschlossen betrachtet.

     

    23.07.2018

    7. Dialogforum

    Am Montag traf sich das B31 Dialogforum zum 7. mal. Es war das 3. Treffen 2018. Es wurde der Teil 2 der Raumanalyse vorgestellt, welcher die biotischen Faktoren, Fauna und Flora zum Inhalt hatte. Damit liegen weitestgehend alle Daten der abiotischen und biotischen Untersuchungsfaktoren für die Umweltverträglichkeitsstudie vor.

    Durch die derzeitige Fortschreibung des Regionalplans Bodensee ist durchaus nochmal mit einer Überarbeitung einzelner Untersuchungsergebnisse zu rechnen.

    Es zeigt sich, dass es in der Region sehr viele schützenswerte Bereiche gibt. Insbesondere die Waldbereiche im Norden Stettens zeigen einen großen Bestand von gefährdeten Arten (Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Insekten). Dazu finden sich eine Reihe Gebiete, die unter Wasserschutzaspekten als schützenswert zu betrachten sind. Gleiches gilt für die Immenstaader Lipbachsenke, die außerdem als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.

    Der Straßenbau durch solche Zonen / Gebiete ist kritisch gesehen und stellt sehr große Herausforderungen an die Straßenplaner.

    Es wurde klar, dass keine der historischen Linien: 0.1, 9.3 und 7.5 so umgesetzt und verwirklicht werden kann. Bis zum Dialogforum im November soll aus den bisher bekannten Vorschlägen zur Trassenführung die Anzahl der weiter zu untersuchenden Möglichkeiten bis auf 5-10 Vorschläge kondensiert werden. Die Trassenvorschläge wurden neu gruppiert, um sich von der bisherigen Nummerierung zu lösen.

     

    06.2018

    Das B31neu Bündnis pro 7.5plus hat unter großen Engagement eine Informationsschrift für die Bürger und Bürgerinnen der Region produziert und auch in den Gemeinden verteilt. Diese Informationsschrift im Zeitungsformat soll den Interessierten helfen zu verstehen, welche Widerstände dieses Straßenprojekt erfährt und welche Argumente unsere Position einer Variante 7.5+ stützen.

    Die Zeitung ist an dieser Stelle verlinkt und kann in PDF-Form auch weiterhin eingesehen werden.

    B31neu Bündnis pro 7.5plus Informationszeitung, Ausgabe Mai 2018

     

    09.05.2018

    IGV e.V. wählt neuen Vorstand

    Die Interessengemeinschaft Verkehrsplanung B31/33 Stetten e.V. (IGV Stetten) hatte in ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der alte Vorstand hatte sich aus persönlichen Gründen zurückgezogen. Wir vom teamB31 möchten dem alten Vorstand für die vielen konstruktiven Gespräche aus dem letzten Jahr danken und wünschen dem neuen Vorstand ein gutes Gelingen.

     

    11.04.2018

    2. Sitzung 2018 des Dialogforums

    Zum zweiten Mal traf sich das Dialogforum in 2018. Diesmal wurden die Ergebnisse der Nullfallanalyse 2016 vorgestellt, welche Ausgangspunkt für die Prognosen sein werden. Nicht überraschend zeigte sich das bereits heute sehr hohe Verkehrsaufkommen mit einem hohen Schwerlastanteil. Herauszuheben ist, dass durch den Schnittpunkt B31/B33 unsere Gemeinde Stetten die höchste Verkehrslast mit 28000 Fahrzeugbewegungen überhaupt im Untersuchungsraum aufnehmen muss. In keiner anderen Gemeinde ist die Verkehrsbelastung so hoch.

    Darüber hinaus wurde mit den Teilnehmern in Arbeitsgruppen ein Test durchgeführt, der im Wesentlichen mit den gleichen Arbeitsmethoden der Verkehrsplaner arbeitete. Die Ergebnisse zum Verkehrsaufkommen deckten sich trotz der sehr kleine Gruppe sehr gut mit dem bundesdeutschen Schnitt und zeigen die Verlässlichkeit dieser Methode.

     

    07.03.2018

    Die letzte der drei Veranstaltungen fand am Mittwoch den 07.03.2018 ab in Hagnau statt und wurde von der Hagnauer Initiative VIHaB e.V. - Partner im B31neu Bündnis pro 7.5.plus - präsentiert. Auch hier stieß die Veranstaltung auf reges Interesse und der Saal war gut besucht.

    Über diese Informationsrunde berichtete ebenfalls der Südkurier (Link).

     

    06.03.2018

    Am Dienstag den 06.03.2018 hatte 18:30 der BIB31neu e.V. als Partner des B31neu Bündnis pro 7.5.plus mit einem Gast der IHK Bodensee ( Dr. Wolfgang Heine)  die Gelegenheit, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Immenstaad umfangreich zu informieren. In einem sehr informativen und leidenschaftlichen Vortrag wurde auch hier mit vielen Argumenten unterstrichen, warum die B31 7.5plus die Bodenseeregion nachhaltig positiv verändern wird. Das Interesse war sehr hoch und der Gemeindesaal sehr gut besucht.

    Über diese Veranstaltung wurde im Südkurier berichtet (Link).

     

    05.03.2018

    Am Montag den 05.03.2018 fand 19:00 die erste von drei Infoveranstaltungen des B31neu Bündnis pro 7.5 plus in Stetten statt. Das teamB31 präsentierte an diesem Abend den Stand der Planung zu diesem Verkehrsprojekt. Außerdem ist die Dringlichkeit angesprochen wurden, warum ein Engagement nun so wichtig ist. Das teamB31 stellte viele Sachargumente zusammen, die begründen, warum eine Trasse auf der Linie 7.5 so wichtig für die Gemeinde und die Region ist. Die Veranstaltung war außerordentlich gut besucht und im Gemeindesaal kein Stuhl mehr frei.

    Die Präsentation zur Veranstaltung finden sie hier.

    Berichtet wurde über diese Veranstaltung in der Schwäbischen Zeitung (Link).

     

    23.01.2018

    1. Sitzung 2018 des B31 Dialogforums

    Die ersten z.T. noch vorläufigen Untersuchungsergebnisse aus den Umweltgutachten wurden präsentiert. Zusätzlich standen auch Experten aus Politik und technischer Verkehrsplanung für eine offene Diskussion zur Verfügung. Die nächste Sitzung ist für April geplant. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse aus den Umweltgutachten werden dann vorgestellt.

     

    17.12.2017

    Kartenmaterial zu den bekannten Linienvarianten

    Hier finden interessierte Bürgerinnen und Bürger höher aufgelöste Karten mit den verschiedenen Linienvarianten zur B31.

    (Dieses Material ist ohne Einverständnis der Website-Betreiber nicht weiter verwertbar. Zur persönlichen Information dürfen die Karten gerne angeschaut werden.)

     

    29.11.2017

    Vorstellung und Präsentation des MIK-B31 im Winzerverein Meersburg

    Am Mittwoch den 29.11.2017 hatte der MIK (Meersburger Initiativ-Kreis B31) seine Vorstellung im Meersburger Winzerverein.

    Präsentiert wurde die Initiative selbst (Gründung, Ziele) sowie der Vorschlag zum Trassenverlauf der B31neu, welche als Aufgabe des B31 Dialogforums gestellt wurde. Es zeigt sich, dass der MIK das Thema B31 gerne auf Hagnau reduziert. Dabei ist natürlich auch Stetten sehr massiv betroffen, genauso wie Immenstaad.

    Die Argumentation des MIK berücksichtigt leider nur einige sehr wenige Aspekte im Zusammenhang mit der Planung zur B31. Die gezeigte Präsentation erscheint auch sehr lückenhaft, weil für das im MIK wichtige Argument "Flächenverbrauch" die Berechnung der gezeigten Werte nicht transparent gemacht wurde.

    Ein vollständiges Bild aller Konsequenzen, Vor- und Nachteile für den Verkehr im Bodenseekreis und natürlich für die Belastung durch den B31-Ausbau (Variante 0.1) in den Gemeinden Stetten und Immenstaad wird leider nicht gezeigt - eher sogar unterdrückt.

    Berichtet wurde über diese Veranstaltung in den lokalen Medien

     

    09.10.2017

    Vorstellung und Präsentation des IGV e.V. Stetten im Stettener Rathaus

    Am Montag den 09.10.2017 hat sich der Verein IG Verkehrsplanung B31/33 Stetten e.V. im Gemeindesaal des Stettener Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt. Präsentiert wurde der Verein selbst (Gründung, Ziele) sowie der Vorschlag zum Trassenverlauf der B31neu, welche als Aufgabe des B31 Dialogforums gestellt wurde.

    Berichtet wurde über diese Veranstaltung in den lokalen Medien

     

    26.09.2017

    Treffen des B31 Dialogforums

     

    20.09.2017

    öffentliche Bekanntmachung des Bündnisses in den lokalen Gemeindeblättern

     

    19.09.2017

    Berichterstattung zur Bündnisgründung im Südkurier

     

    16.09.2017

    Berichterstattung zur Bündnisgründung in der Schwäbischen Zeitung (Link zum Artikel)

     

    15.09.2017

    Pressetermin zur Vorstellung des neuen Bündnisses (Link Pressemitteilung)

     

    12.09.2017

    Gründung des B31NEU Bündnis PRO 7.5 PLUS

  • Bündnis-, teamB31-Aktionen
  • Winter 2020

    Aufgrund der nun bekannten Vorzugsvariante B1 wird es mehrere Treffen geben.

     

    • Innerhalb Stettens wird eine Abstimmung erfolgen.
    • Im Bündnis wird eine Abstimmung erfolgen
    • Ein Besuch bei einem Staatssekretär des BMVI ist bereits geplant

     

    Sommer 2019

    Anschreiben Bundesverkehrsministerium, Landesregierung Baden Württemberg

    -- Inhalte der Schreiben demnächst online --

    21.07.2019

    Protestkundgebung und Demonstration in Hagnau

    Rund 1500 Teilnehmer, Interessierte und Unterstützer haben am 21.07.2019 in Hagnau für eine seeferne, leistungsfähige (RQ28) Variante der B31 demonstriert und geworben und gegen die seenahen Varianten protestiert. Die Kundgebung war sehr erfolgreich und öffentlichkeitswirksam. Zahlreiche Redner haben zu ganz unterschiedlichen Themen und Betroffenheit auf die Gefahren und die Bedrohung der seenahen Varianten hingewiesen.

    Auch hier haben die Vertreter der AG Ausbau B31 die Idee kopiert und mit einer eigenen Aktion in Ittendorf und Markdorf den umgeleiteten Verkehr zwischen Stetten und Ittendorf zum Erliegen gebracht. Strategisch dürfte diese Aktion in Ittendorf jedoch ein Eigentor gewesen sein, weil dadurch sehr prägnant demonstriert wurde, was eine baubedingte langfristige Störung des Verkehrsflusses im Ausbaufall der B31 für Ittendorf und Markdorf tatsächlich bedeutet.

     

    05.2019

    Postkartenaktion

    Obwohl der Baden-Württemberger Verkehrsminister der aktuellen Landesregierung Winfried Hermann (MdL) die Neuaufnahme des Planungsprozesses 2015 als ergebnisoffenes Verfahren erklärt hat und die Fachgutachter und Verkehrsplaner immer betont haben, dass dieser Prozess politisch nicht beeinflusst werden kann, zeigt sich aber das Gegenteil:

    • Die zusätzliche Untersuchung der Auswirkung einer 3-Spurigkeit erfolgte aufgrund politischer Einflussnahme der Bürgermeister aus Markdorf und Meersburg.
    • Die Berücksichtigung der vagen Szenarien aus der Studie „Mobiles Baden-Württemberg; Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität" (initiiert durch: BUND e.V.) zur Reduktion der Verkehrsmenge erfolgte auf politischen Druck aus dem politischen Begleitkreis.
    • Eine Anfrage zur 3-Spurigkeit aus dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg durch Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl an den Kreistag Bodenseekreis erzeugt politischen Druck hinsichtlich der Ausbauqualität.
    • Der schriftliche Appell zum reduzierten Ausbau der B31 von Martin Hahn (MdL) an die Initiativen erzeugt politisch Druck im Planungsverfahren.
    • Die öffentlichen Statements zur Ausbauqualität des Verkehrsministers Winfried Hermann (MdL) während der Eröffnung des B31 Teilstück Überlingen im Juli 2019 erzeugt Handlungsdruck auf die Verkehrsplaner.

    Das FStrAbG (Fernstraßenausbaugesetz) mit Anhang BVWP2030 definiert zwar ein „Bauziel“ hinsichtlich der Ausbauqualität, aber es bleibt offen, ob dies ein verpflichtendes Bauziel im Sinne einer Gesetzgebung ist. Darüber hinaus ist auch eine Gesetzgebung änderbar. Die Gefahr, hohe Summen an Steuermitteln in eine unzureichend dimensionierte Straße zu investieren die am Ende die problematische Verkehrssituation für die Bodenseeregion nicht ausreichend leistungsfähig entlasten und lösen kann, ist vorhanden.

    Aus diesem Grund wurde eine Postkartenaktion im Mai 2019 ins Leben gerufen. Über die Postkarten können Unterstützer einer seefernen Variante (C1.1) ihren Protest gegen eine seenahe Variante gegenüber dem Verkehrsministerium auf Landesebene zum Ausdruck bringen.

     

    Q2/2019

    Plakataktion

    Um unseren Protest gegen eine seenahe Variante zu zeigen und die Bevölkerung und Gäste der Region mehr zu sensibilisieren, wurden verschiedene Plakate und Banner entlang der B31 zwischen Meersburg und Immenstaad aufgehängt. Auch viele Unterstützer machen an der Aktion mit und haben Banner privat aufgehängt.

    Auch diese Aktion wurde durch die AG Ausbau B31 kopiert was zu eigenen Plakaten und Bannern zwischen Immenstaad und Markdorf führte.

     

    Q2/2019

    Abstecken der Linienführung

    Die Akteure in der AG Ausbau B31 torpedieren fortwährend durch Pressemitteilungen den ergebnisoffenen Planungsprozess. Die Verkehrszahlen werden in Frage gestellt. Es wird unterstellt, dass der Verkehr in 2035 mit einer 3-spurigen Bundestraße störungsfrei abgewickelt werden kann welche dann einen zu kurz gedachten Ausbau der B31 zur Folge hätte. Jedoch fehlen jedwede belastbare Fakten und Statistiken zur Stützung solcher Annahmen.

    Außerdem ist mehrfach gutachterlich betont wurden, dass die alte B31 im Netz erhalten bleiben muss und die neue B31 hinzukommt. Damit entspricht ein Ausbau aber tatsächlich einem Neubau, was die AG Ausbau B31 gerne und wiederholt völlig ausblendet. Der Hauptgrund für das Beibehalten der B31alt im Netz ist die Festlegung der B31neu als Kraftfahrstraße (§18 StVO).

    Durch die zunehmend bedrohliche Gefahr einer seenahen Variante, haben wir uns im Bündnis entschieden, der Öffentlichkeit einen Eindruck einer solchen Trasse (Ausbau B31) zu vermitteln.

    Dazu wurden mit Hilfe des Winzervereins Pfosten abgesteckt, die in etwa die Dimension des neuen Straßenbauwerks verdeutlichen.

    Tatsächlich wurde diese Idee dann kopiert, um nördlich von Stetten die Parallelführung der C1.1 neben der B33 zu zeigen. Allerdings muss festgehalten werden, dass dieser Streckenabschnitt um vieles kürzer ist als bei einer seenahen Variante und in diesem Bereich kein einziger Anwohner durch die Straße belastet wäre.

21.12.2019

Vorentscheidung gefallen / Vorzugsvariante bekannt

Am 19.12.2019 hat das RP dem Verkehrsministerium Stuttgart die Vorzugsvariante zur B31neu bekannt gegeben. Details finden sie in der Presseerklärung sowie hier auf dem Webseiten.

Das Pressecho dazu finden sie wie gewohnt in der Rubrik: Presseberichte.

 

 

26. / 27.12.2019

11. Dialogforum und Facharbeitskreise

Die Gutachter und das RP präsentierten zu beiden Terminen eine Übersicht, welche Dokumentation zur Variantenfindung zusammengestellt und dem BMVI eingereicht werde wird.

Darüber hinaus wurden viele Fragen aus der Raumschaft zum Bauvorhaben diskutiert und beantwortet.

Die Fragen und Antworten können in der Datei: 2019-12-20_B31_Fragen_Antworten.pdf nochmal nachgelesen werden.

 

 

22./23.10.2019

Informationsveranstaltung "Blick in die Werkstatt" des Regierungspräsidiums

Das Regierungspräsidium Tübingen hat 2 Öffentlichkeitsveranstaltungen in Immenstaad durchgeführt.

Details dazu wurden in der Presse berichtet. Eine Einschätzung des teamB31 finden Sie im News Blog

Themen:

  • Einblick in die "Planungs"-Werkstatt
  • weitere Ergebnisse des Lärm- und Schadstoffgutachtens
  • weitere technische Detailvergleiche der Varianten

Informationen des RP / Fachplaner:

 

 

10.09.2019

Südkurier besucht Stetten

Der Südkurier hat auf Einladung Stetten besucht, mit dem Ziel, über unsere Gemeinde mit der hohen verkehrlichen Belastung zu berichten. Ein Zeitungsbericht ist bisher noch nicht erschienen.

 

19.08.2019

Schwäbische Zeitung besucht Stetten

Die Schwäbische Zeitung hat auf Einladung Stetten besucht und über unsere Gemeinde mit der hohen verkehrlichen Belastung berichtet. An dieser Stelle ein Dank für die Bereitschaft, über Stetten zu berichten. Der Zeitungsbericht ist am 23.08.2019 online und gedruckt erschienen.

Themen waren:

  • die hohe Verkehrsbelastung
  • die weite Lärmbelastung
  • die Nähe der B31 zur Wohnbebauung
  • Verlust von Stettener Naherholungsraum für jede Trassenvariante

 

03.07.2019

Facharbeitskreise Verkehr & Umwelt

siehe 10. Dialogforum

 

02.07.2019

10. Dialogforum

Inhalt dieses Dialogforums waren

  • ein Update der Prognose-Planfälle 2035
  • die Einführung in die Grundlagen zum Lärmschutz und zu verkehrsbedingten Schadstoffemissionen

Dieses Dialogforum brachte keine neuen Ergebnisse. Es ging eher um Grundlagen zum Verständnis der laufenden Lärm- und Schadstoffgutachten.

Von den Vertretern der AG Ausbau B31 wurden Beschwerden hinsichtlich der geplanten und genehmigten Protestkundgebung und Demonstration in Hagnau geäußert. Allerdings sind die dem B31Neu Bündnis pro 7.5 plus gegenüber gemachten Vorwürfe haltlos.

Die Vertreter der AG Ausbau B31 proklamieren für sich stets den ergebnisoffenen Dialog ohne selbst über ihr eigenes Verhalten zu reflektieren. Der ergebnisoffene Dialog hatte bisher zum Resultat, dass der Ausbauquerschnitt RQ28 notwendig und nach den Vorschriften anzuwenden ist. Genauso verblieb die seeferne Variante nördlich des Weingartenwaldes in der tieferen Untersuchung. Diese fachgutachterlichen neutralen Ergebnisse wurden seit Bekanntgabe von der AG Ausbau B31 torpediert und in Frage gestellt. Daher darf man durchaus nach der Ernsthaftigkeit eines ergebnisoffenen Dialogs dort nachfragen.

 

02.04.2019

Facharbeitskreise Verkehr & Umwelt

Inhalte siehe 9. Dialogforum

 

01.04.2019

9. Dialogforum

Zum Termin wurden die Prognose-Planfälle 2035 präsentiert. Diese berücksichtigen den Verkehr und die Verkehrsströme in 2035. Trotz Berücksichtigung einer Verkehrsreduktion durch Ansatz einer Transformation im Verkehr nach der Studie „Mobiles Baden-Württemberg; Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität" (initiiert durch: BUND e.V.) ist mit einer weiteren Zunahme des Verkehrs mit deutlicher Zunahme des Schwerverkehranteils zu rechnen. Die Verkehrszahlen erfordern nach der Richtlinie RAA einen Querschnitt der B31 nach RQ28 (2-bahnig, 4-spurig). Dabei muss angemerkt werden, dass die Ansätze aus der Studie durchaus fragwürdig sind und ein gesellschaftliches Umdenken und eine klare politische Agenda erfordern. Ob das in den kommenden 1-2 Jahren bis zur ausgeplanten Variante stattgefunden hat, bleibt zu bezweifeln. Daher wird die tatsächliche Verkehrslast vermutlich größer sein, als in den Prognose-Planfällen nun ermittelt wurde.

Alle Trassenvarianten erfüllen die Anforderungen zur Verkehrsaufnahme und entwickeln die angestrebte Verkehrsbündelung. Daraus lässt sich folglich keine Aussage des endgültigen Trassenverlaufs ableiten.

Die Planer präsentierten ebenfalls eine neue Variante aus Elementen der A-Variante (südlich Stettens) und der B-Variante um Hagnau herum. Diese A/B Kombi-Variante ist zwar nicht überraschend, da aus der UVS diese Linienführung durchaus möglich erschien, allerdings widerstrebt auch diese Variante in jeder Hinsicht allen Argumenten, die wir als sinnvolle Begründung für eine seeferne Variante (C1.1) betrachten.

 

02.2019

Infoveranstaltungen 1 und 2 des Regierungspräsidiums Tübingen

Im Februar führte das Regierungspräsidium eine groß angelegte öffentliche Informationskampagne zum Stand des Vorplanungsverfahrens zur B31neu durch.

Zum ursprünglichen Termin war das Interesse so groß, dass die Stadthalle in Markdorf nicht alle Besucher aufnehmen konnte. Auch der dann eingeschobene zweite Termin war sehr gut besucht.

 

27.11.2018

B31 Vorstellung der Vorauswahl für mögliche Trassenverläufe

Am Dienstag den 27.11.2018 fand das letzte Treffen der Facharbeitskreise Verkehr und Umwelt sowie das B31 Dialogforum in diesem Jahr statt. Die Planungsaktivitäten zur B31 Weiterentwicklung zwischen Immenstaad und Meersburg befinden sich im Zeitplan. Damit verdichten sich nun aus der Summe der möglichen 21 Trassenvarianten die weiter zu untersuchenden 5 Hauptvarianten. Die alten Bezeichnungen der aus der Vergangenheit bekannten Trassen wurde aufgegeben.

Diese Varianten lassen sich in 3 Korridore einteilen:

Korridor Süd: Variante A = Ausbau der bestehenden B31

 

Korridor Mitte: Variante B = südlich der Weingartenwalds

 

Korridor Nord: Variante C = nördlich des Weingartenwalds

 

Varianten B und C enthalten Elemente der vergangenen Trassen 7.5 und 9.3 sowie weitere Modifikationen. Die Querung der Wälder in der Region sowie einige Freilandbereiche im Norden Stettens und Immenstaads stellen hohe Hemmnisse für das Bauvorhaben dar.

Aus der Raumanalyse leiten sich bereits heute ganz massive Hemmnisse aufgrund natur- und artenschutzrechtlicher Bestimmungen nördlich der Gemeinde Immenstaad für eine Trassenführung nördlich der Business Base unterhalb der Lippbachsenke ab. Diese Hemmnisse sind so stark, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Trassenführung in diesem Bereich nicht rechtsfest sein wird.

Auch für Stetten ist aus ähnlichen Gründen eine nördliche Umfahrung der Gemeinde zunächst noch fragwürdig. Die Hemmnisse hier haben auch artenschutzrechtliche Gründe, welche während der faunistischen Auswertung identifiziert wurden sind. Ein möglicher Trassenverlauf ist aber noch nicht völlig ausgeschlossen.

Die alternative Trassenführung folgt der bestehenden B31 im Süden Stettens. Jedoch wird für die Südumfahrung in jedem Fall eine Absenkung der Trasse erfolgen müssen um die gültige Gesetzgebung hinsichtlich von Lärm- und Schadstoffemmissionswerten einhalten zu können. Dabei wird durch das Absenken der Trasse ein Tunnelcharakter geschaffen. Für den Bereich zwischen Sabaknoten und etwa dem Obsthof T. Preysing / Haarlachen wird die Planung einen Aushub vorsehen mit anschließender Überdeckelung und Begrünung. Es erfolgt eine Unterquerung der jetzigen B31 mit nahtlosem Übergang in einen bergmännisch ausgeführtem Tunnel (Bohrung). Die endgültige Lage der Tunnelportale ist zum jetzigen Planungsstand nicht definierbar. Man dürfte aber davon ausgehen, dass ein Tunnelportal im Bereich des Vereinsheims "Bodenseeheim Christlicher Wissenschaftler e.V." liegen wird und das zweite Tunnelportal hinter dem Hüllo.

Der Interessierte muss jedoch Bedenken, dass sowohl Art, Typ als auch Lage der notwendigen Lärmschutzmaßnahmen noch Gegenstand der weiteren Untersuchungen sind.

Die Definition der Ausbauqualität wird auf Grundlage der vorgestellten Verkehrsprognosen ermittelt. Dazu sind noch Betrachtungen hinsichtlich der Bündelungsfunktion notwendig. Mit Ergebnissen wird in Q1/2019 gerechnet.

Die ersten Vergleichsrechnungen hinsichtlich Flächenverbrauch und Kosten könne erst nach Vorliegen Lärm- und Luftschadstoffgutachten abgeschlossen werden. Hier wird sich die Raumschaft noch bis Q2/2019 gedulden müssen.

Die abschließende Variantenempfehlung für das Planfeststellungsverfahren wird für Q4/2019 – Q1/2020 erwartet.

Informationen dazu werden auch über das B31 Dialogforum zur Verfügung gestellt. Eine ausführliche Informationsveranstaltung wird am 12.02.2019 ab 19:00 in Markdorf stattfinden.

 

31.10.2018

B31 Scoping Bericht durch RP Tübingen veröffentlicht.

Das RP Tübingen hat den Scoping-Bericht zum Bauvorhaben veröffentlicht. Eine umfangreiche Akte steht zum download bereit.
Bei nächster Gelegenheit finden sie hier die Liste der Einzeldokumente.

 

19.10.2018

7. Tagung des Facharbeitskreises Verkehr aus dem Dialogprozess

Facharbeitskreis Verkehr tagte  am 19.10.2018 unter Hinzunahme des Herrn Prof. Dr. Heiner Monheim (deutscher Verkehrswissenschaftler, Geograph und emeritierter Professor der Universität Trier).

Es ging um die Fragestellungen:

 

Leider wird in zu geringem Maße die Entwicklung der Logistikunternehmen in der Region erfasst und Konsequenzen daraus flossen bisher nicht in die Betrachtung ein.

Auch wurden durch die hinzugezogenen Experten keine im Bauvorhaben möglichen Verbesserungen zur Verkehrsreduktion erklärt. Vielmehr wird die Verantwortung zur Verkehrsreduktion an Politik, Gemeinden und Kommunen wegdelegiert - zu Stellen, die durch das Bauvorhaben nicht beeinflussbar sind.

Das ist die große Schwäche der Experten und damit die Schwäche im laufenden Prozess.

 

26.07.2018

IGV e.V. Stetten und teamB31 vereinbaren Zusammenarbeit

Die Mitteilung findet der Interessierte auch im 30. Gemeindeblatt Seite 31/31 vom 26.07.2018.

Die beiden Initiativen Interessengemeinschaft Verkehrsplanung B31/33 Stetten e.V. (IGV Stetten) und teamB31 Stetten werden zukünftig bei der B31-Neuplanung eng zusammenarbeiten, ihre Konzepte und Vorschläge abstimmen und in den Gremien die gemeinsamen Positionen vertreten.

Diese Zusammenarbeit konnte in den letzten Wochen auf Vorstandsebene problemlos vereinbart werden, weil dadurch Ressourcen gebündelt und die Stellung beider Initiativen in den Arbeitskreisen gestärkt werden kann. Sie ist auch folgerichtig und schlüssig, da beide Initiativen für den Aus- /Neubau der Bundesstraße vom Westen Meersburgs bis zur Ostgrenze der Stettener Gemarkung einen Tunnel im Bereich Toren/Riedetsweiler, einen Halbknoten Richtung Überlingen und einen
Knoten Stetten-Ost vorsehen.

Eine leistungsfähige Verkehrsvariante beinhaltet nach Meinung der IGV Stetten und des teamB31 ergänzend eine direkte, getunnelte Anbindung der Fähre, wodurch eine erhebliche Entlastung für die Bürger und Bürgerinnen von Meersburg erreicht wird.

Dieser Trassenvorschlag, der unter Berücksichtigung der Diskussionen und Betroffenheiten in der Raumschaft entstanden ist, gewährleistet u.a. die Entlastung der Stettener Bürgerinnen und Bürger von dem extrem hohen Verkehrsaufkommen bei weiterhin guter Anbindung der Gemeinde an die Nachbargemeinden und an eine leistungsfähige B31.

Eine Vielzahl alternativer Vorschläge ist Mitte letzten Jahres von den Verkehrsinitiativen und Bürgern der betroffenen Gemeinden zwischen Meersburg und Immenstaad vorgelegtworden. Diese sollen in den nächsten Monaten mit Hilfe der Ergebnisse des Fachgutachtens zur Umwelt zu einer überschaubaren Zahl möglicher B31neu-Trassen verdichtet werden, die dann im Detail in 2019 untersucht und bewertet werden. Es ist geplant, 2020 eine Empfehlung für die „beste“ Trassenvariante auszusprechen, mit der es dann in die Genehmigungsplanung geht.

Für die beiden Verkehrsinitiativen bedeutet das, dass sie sich in den nächsten Wochen
und Monaten in den Planungsgremien engagiert und konstruktiv insbesondere für ihre gemeinsam vorgeschlagene Trasse auf Stettener Gemarkung (und darüber hinaus) einbringen werden, damit diese bei der vergleichenden Prüfung der Alternativen in 2019 mit untersucht wird.

 

24.07.2018

B31 Scoping Termin RP Tübingen

Am 24.07.2018 fand im Rathaus der Gemeinde Hagnau der B31 Scoping Termin statt.

Das Scoping ist ein Prozess in der Straßenplanung. Zum Termin stellt der Bereich Straßenplanung (RP Tübingen Referat 44) gegenüber der Rechts- und Planfeststellungsabteilung (RP Tübingen Referat 24) das Planungsvorhaben vor.

Zum Termin wurden die Inhalte zur Umweltverträglichkeitsstudie besprochen und festgelegt. Weiterhin wurden die bisher gewonnenen Erkenntnisse aus der Raumanalyse im Detail gegenüber dem Referat 24 präsentiert. Die geladenen Behördenvertreter nutzten den Termin, um auch noch fehlende oder zu erweiternde Ergebnisse hinzuweisen. Das B31 Scoping wurde als erfolgreich abgeschlossen betrachtet.

 

23.07.2018

7. Dialogforum

Am Montag traf sich das B31 Dialogforum zum 7. mal. Es war das 3. Treffen 2018. Es wurde der Teil 2 der Raumanalyse vorgestellt, welcher die biotischen Faktoren, Fauna und Flora zum Inhalt hatte. Damit liegen weitestgehend alle Daten der abiotischen und biotischen Untersuchungsfaktoren für die Umweltverträglichkeitsstudie vor.

Durch die derzeitige Fortschreibung des Regionalplans Bodensee ist durchaus nochmal mit einer Überarbeitung einzelner Untersuchungsergebnisse zu rechnen.

Es zeigt sich, dass es in der Region sehr viele schützenswerte Bereiche gibt. Insbesondere die Waldbereiche im Norden Stettens zeigen einen großen Bestand von gefährdeten Arten (Vögel, Fledermäuse, Amphibien, Insekten). Dazu finden sich eine Reihe Gebiete, die unter Wasserschutzaspekten als schützenswert zu betrachten sind. Gleiches gilt für die Immenstaader Lipbachsenke, die außerdem als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist.

Der Straßenbau durch solche Zonen / Gebiete ist kritisch gesehen und stellt sehr große Herausforderungen an die Straßenplaner.

Es wurde klar, dass keine der historischen Linien: 0.1, 9.3 und 7.5 so umgesetzt und verwirklicht werden kann. Bis zum Dialogforum im November soll aus den bisher bekannten Vorschlägen zur Trassenführung die Anzahl der weiter zu untersuchenden Möglichkeiten bis auf 5-10 Vorschläge kondensiert werden. Die Trassenvorschläge wurden neu gruppiert, um sich von der bisherigen Nummerierung zu lösen.

 

06.2018

Das B31neu Bündnis pro 7.5plus hat unter großen Engagement eine Informationsschrift für die Bürger und Bürgerinnen der Region produziert und auch in den Gemeinden verteilt. Diese Informationsschrift im Zeitungsformat soll den Interessierten helfen zu verstehen, welche Widerstände dieses Straßenprojekt erfährt und welche Argumente unsere Position einer Variante 7.5+ stützen.

Die Zeitung ist an dieser Stelle verlinkt und kann in PDF-Form auch weiterhin eingesehen werden.

B31neu Bündnis pro 7.5plus Informationszeitung, Ausgabe Mai 2018

 

09.05.2018

IGV e.V. wählt neuen Vorstand

Die Interessengemeinschaft Verkehrsplanung B31/33 Stetten e.V. (IGV Stetten) hatte in ihrer Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Der alte Vorstand hatte sich aus persönlichen Gründen zurückgezogen. Wir vom teamB31 möchten dem alten Vorstand für die vielen konstruktiven Gespräche aus dem letzten Jahr danken und wünschen dem neuen Vorstand ein gutes Gelingen.

 

11.04.2018

2. Sitzung 2018 des Dialogforums

Zum zweiten Mal traf sich das Dialogforum in 2018. Diesmal wurden die Ergebnisse der Nullfallanalyse 2016 vorgestellt, welche Ausgangspunkt für die Prognosen sein werden. Nicht überraschend zeigte sich das bereits heute sehr hohe Verkehrsaufkommen mit einem hohen Schwerlastanteil. Herauszuheben ist, dass durch den Schnittpunkt B31/B33 unsere Gemeinde Stetten die höchste Verkehrslast mit 28000 Fahrzeugbewegungen überhaupt im Untersuchungsraum aufnehmen muss. In keiner anderen Gemeinde ist die Verkehrsbelastung so hoch.

Darüber hinaus wurde mit den Teilnehmern in Arbeitsgruppen ein Test durchgeführt, der im Wesentlichen mit den gleichen Arbeitsmethoden der Verkehrsplaner arbeitete. Die Ergebnisse zum Verkehrsaufkommen deckten sich trotz der sehr kleine Gruppe sehr gut mit dem bundesdeutschen Schnitt und zeigen die Verlässlichkeit dieser Methode.

 

07.03.2018

Die letzte der drei Veranstaltungen fand am Mittwoch den 07.03.2018 ab in Hagnau statt und wurde von der Hagnauer Initiative VIHaB e.V. - Partner im B31neu Bündnis pro 7.5.plus - präsentiert. Auch hier stieß die Veranstaltung auf reges Interesse und der Saal war gut besucht.

Über diese Informationsrunde berichtete ebenfalls der Südkurier (Link).

 

06.03.2018

Am Dienstag den 06.03.2018 hatte 18:30 der BIB31neu e.V. als Partner des B31neu Bündnis pro 7.5.plus mit einem Gast der IHK Bodensee ( Dr. Wolfgang Heine)  die Gelegenheit, die Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Immenstaad umfangreich zu informieren. In einem sehr informativen und leidenschaftlichen Vortrag wurde auch hier mit vielen Argumenten unterstrichen, warum die B31 7.5plus die Bodenseeregion nachhaltig positiv verändern wird. Das Interesse war sehr hoch und der Gemeindesaal sehr gut besucht.

Über diese Veranstaltung wurde im Südkurier berichtet (Link).

 

05.03.2018

Am Montag den 05.03.2018 fand 19:00 die erste von drei Infoveranstaltungen des B31neu Bündnis pro 7.5 plus in Stetten statt. Das teamB31 präsentierte an diesem Abend den Stand der Planung zu diesem Verkehrsprojekt. Außerdem ist die Dringlichkeit angesprochen wurden, warum ein Engagement nun so wichtig ist. Das teamB31 stellte viele Sachargumente zusammen, die begründen, warum eine Trasse auf der Linie 7.5 so wichtig für die Gemeinde und die Region ist. Die Veranstaltung war außerordentlich gut besucht und im Gemeindesaal kein Stuhl mehr frei.

Die Präsentation zur Veranstaltung finden sie hier.

Berichtet wurde über diese Veranstaltung in der Schwäbischen Zeitung (Link).

 

23.01.2018

1. Sitzung 2018 des B31 Dialogforums

Die ersten z.T. noch vorläufigen Untersuchungsergebnisse aus den Umweltgutachten wurden präsentiert. Zusätzlich standen auch Experten aus Politik und technischer Verkehrsplanung für eine offene Diskussion zur Verfügung. Die nächste Sitzung ist für April geplant. Die endgültigen Untersuchungsergebnisse aus den Umweltgutachten werden dann vorgestellt.

 

17.12.2017

Kartenmaterial zu den bekannten Linienvarianten

Hier finden interessierte Bürgerinnen und Bürger höher aufgelöste Karten mit den verschiedenen Linienvarianten zur B31.

(Dieses Material ist ohne Einverständnis der Website-Betreiber nicht weiter verwertbar. Zur persönlichen Information dürfen die Karten gerne angeschaut werden.)

 

29.11.2017

Vorstellung und Präsentation des MIK-B31 im Winzerverein Meersburg

Am Mittwoch den 29.11.2017 hatte der MIK (Meersburger Initiativ-Kreis B31) seine Vorstellung im Meersburger Winzerverein.

Präsentiert wurde die Initiative selbst (Gründung, Ziele) sowie der Vorschlag zum Trassenverlauf der B31neu, welche als Aufgabe des B31 Dialogforums gestellt wurde. Es zeigt sich, dass der MIK das Thema B31 gerne auf Hagnau reduziert. Dabei ist natürlich auch Stetten sehr massiv betroffen, genauso wie Immenstaad.

Die Argumentation des MIK berücksichtigt leider nur einige sehr wenige Aspekte im Zusammenhang mit der Planung zur B31. Die gezeigte Präsentation erscheint auch sehr lückenhaft, weil für das im MIK wichtige Argument "Flächenverbrauch" die Berechnung der gezeigten Werte nicht transparent gemacht wurde.

Ein vollständiges Bild aller Konsequenzen, Vor- und Nachteile für den Verkehr im Bodenseekreis und natürlich für die Belastung durch den B31-Ausbau (Variante 0.1) in den Gemeinden Stetten und Immenstaad wird leider nicht gezeigt - eher sogar unterdrückt.

Berichtet wurde über diese Veranstaltung in den lokalen Medien

 

09.10.2017

Vorstellung und Präsentation des IGV e.V. Stetten im Stettener Rathaus

Am Montag den 09.10.2017 hat sich der Verein IG Verkehrsplanung B31/33 Stetten e.V. im Gemeindesaal des Stettener Rathauses der Öffentlichkeit vorgestellt. Präsentiert wurde der Verein selbst (Gründung, Ziele) sowie der Vorschlag zum Trassenverlauf der B31neu, welche als Aufgabe des B31 Dialogforums gestellt wurde.

Berichtet wurde über diese Veranstaltung in den lokalen Medien

 

26.09.2017

Treffen des B31 Dialogforums

 

20.09.2017

öffentliche Bekanntmachung des Bündnisses in den lokalen Gemeindeblättern

 

19.09.2017

Berichterstattung zur Bündnisgründung im Südkurier

 

16.09.2017

Berichterstattung zur Bündnisgründung in der Schwäbischen Zeitung (Link zum Artikel)

 

15.09.2017

Pressetermin zur Vorstellung des neuen Bündnisses (Link Pressemitteilung)

 

12.09.2017

Gründung des B31NEU Bündnis PRO 7.5 PLUS

Winter 2020

Aufgrund der nun bekannten Vorzugsvariante B1 wird es mehrere Treffen geben.

 

  • Innerhalb Stettens wird eine Abstimmung erfolgen.
  • Im Bündnis wird eine Abstimmung erfolgen
  • Ein Besuch bei einem Staatssekretär des BMVI ist bereits geplant

 

Sommer 2019

Anschreiben Bundesverkehrsministerium, Landesregierung Baden Württemberg

-- Inhalte der Schreiben demnächst online --

21.07.2019

Protestkundgebung und Demonstration in Hagnau

Rund 1500 Teilnehmer, Interessierte und Unterstützer haben am 21.07.2019 in Hagnau für eine seeferne, leistungsfähige (RQ28) Variante der B31 demonstriert und geworben und gegen die seenahen Varianten protestiert. Die Kundgebung war sehr erfolgreich und öffentlichkeitswirksam. Zahlreiche Redner haben zu ganz unterschiedlichen Themen und Betroffenheit auf die Gefahren und die Bedrohung der seenahen Varianten hingewiesen.

Auch hier haben die Vertreter der AG Ausbau B31 die Idee kopiert und mit einer eigenen Aktion in Ittendorf und Markdorf den umgeleiteten Verkehr zwischen Stetten und Ittendorf zum Erliegen gebracht. Strategisch dürfte diese Aktion in Ittendorf jedoch ein Eigentor gewesen sein, weil dadurch sehr prägnant demonstriert wurde, was eine baubedingte langfristige Störung des Verkehrsflusses im Ausbaufall der B31 für Ittendorf und Markdorf tatsächlich bedeutet.

 

05.2019

Postkartenaktion

Obwohl der Baden-Württemberger Verkehrsminister der aktuellen Landesregierung Winfried Hermann (MdL) die Neuaufnahme des Planungsprozesses 2015 als ergebnisoffenes Verfahren erklärt hat und die Fachgutachter und Verkehrsplaner immer betont haben, dass dieser Prozess politisch nicht beeinflusst werden kann, zeigt sich aber das Gegenteil:

  • Die zusätzliche Untersuchung der Auswirkung einer 3-Spurigkeit erfolgte aufgrund politischer Einflussnahme der Bürgermeister aus Markdorf und Meersburg.
  • Die Berücksichtigung der vagen Szenarien aus der Studie „Mobiles Baden-Württemberg; Wege der Transformation zu einer nachhaltigen Mobilität" (initiiert durch: BUND e.V.) zur Reduktion der Verkehrsmenge erfolgte auf politischen Druck aus dem politischen Begleitkreis.
  • Eine Anfrage zur 3-Spurigkeit aus dem Verkehrsministerium Baden-Württemberg durch Ministerialdirektor Dr. Uwe Lahl an den Kreistag Bodenseekreis erzeugt politischen Druck hinsichtlich der Ausbauqualität.
  • Der schriftliche Appell zum reduzierten Ausbau der B31 von Martin Hahn (MdL) an die Initiativen erzeugt politisch Druck im Planungsverfahren.
  • Die öffentlichen Statements zur Ausbauqualität des Verkehrsministers Winfried Hermann (MdL) während der Eröffnung des B31 Teilstück Überlingen im Juli 2019 erzeugt Handlungsdruck auf die Verkehrsplaner.

Das FStrAbG (Fernstraßenausbaugesetz) mit Anhang BVWP2030 definiert zwar ein „Bauziel“ hinsichtlich der Ausbauqualität, aber es bleibt offen, ob dies ein verpflichtendes Bauziel im Sinne einer Gesetzgebung ist. Darüber hinaus ist auch eine Gesetzgebung änderbar. Die Gefahr, hohe Summen an Steuermitteln in eine unzureichend dimensionierte Straße zu investieren die am Ende die problematische Verkehrssituation für die Bodenseeregion nicht ausreichend leistungsfähig entlasten und lösen kann, ist vorhanden.

Aus diesem Grund wurde eine Postkartenaktion im Mai 2019 ins Leben gerufen. Über die Postkarten können Unterstützer einer seefernen Variante (C1.1) ihren Protest gegen eine seenahe Variante gegenüber dem Verkehrsministerium auf Landesebene zum Ausdruck bringen.

 

Q2/2019

Plakataktion

Um unseren Protest gegen eine seenahe Variante zu zeigen und die Bevölkerung und Gäste der Region mehr zu sensibilisieren, wurden verschiedene Plakate und Banner entlang der B31 zwischen Meersburg und Immenstaad aufgehängt. Auch viele Unterstützer machen an der Aktion mit und haben Banner privat aufgehängt.

Auch diese Aktion wurde durch die AG Ausbau B31 kopiert was zu eigenen Plakaten und Bannern zwischen Immenstaad und Markdorf führte.

 

Q2/2019

Abstecken der Linienführung

Die Akteure in der AG Ausbau B31 torpedieren fortwährend durch Pressemitteilungen den ergebnisoffenen Planungsprozess. Die Verkehrszahlen werden in Frage gestellt. Es wird unterstellt, dass der Verkehr in 2035 mit einer 3-spurigen Bundestraße störungsfrei abgewickelt werden kann welche dann einen zu kurz gedachten Ausbau der B31 zur Folge hätte. Jedoch fehlen jedwede belastbare Fakten und Statistiken zur Stützung solcher Annahmen.

Außerdem ist mehrfach gutachterlich betont wurden, dass die alte B31 im Netz erhalten bleiben muss und die neue B31 hinzukommt. Damit entspricht ein Ausbau aber tatsächlich einem Neubau, was die AG Ausbau B31 gerne und wiederholt völlig ausblendet. Der Hauptgrund für das Beibehalten der B31alt im Netz ist die Festlegung der B31neu als Kraftfahrstraße (§18 StVO).

Durch die zunehmend bedrohliche Gefahr einer seenahen Variante, haben wir uns im Bündnis entschieden, der Öffentlichkeit einen Eindruck einer solchen Trasse (Ausbau B31) zu vermitteln.

Dazu wurden mit Hilfe des Winzervereins Pfosten abgesteckt, die in etwa die Dimension des neuen Straßenbauwerks verdeutlichen.

Tatsächlich wurde diese Idee dann kopiert, um nördlich von Stetten die Parallelführung der C1.1 neben der B33 zu zeigen. Allerdings muss festgehalten werden, dass dieser Streckenabschnitt um vieles kürzer ist als bei einer seenahen Variante und in diesem Bereich kein einziger Anwohner durch die Straße belastet wäre.